Blog · ca. 4 Minuten · August 6, 2026
Wer Schimmel in der Mietwohnung entdeckt, sollte ihn nicht nur entfernen, sondern zuerst sauber dokumentieren. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Mängelanzeige.

Der erste Impuls beim Anblick von Schimmel ist oft, ihn schnell wegzuwischen. Verständlich – aber wer das tut, bevor er den Befall festgehalten hat, vernichtet genau die Beweise, die später gebraucht werden. Eine gute Dokumentation schützt Mieter und hilft auch dem Vermieter, die Ursache zu finden.
Ein einfaches Thermo-Hygrometer, das Temperatur und relative Luftfeuchte anzeigt, kostet nicht viel. Notieren Sie die Werte über einige Wochen zu festen Zeiten, dazu Ihre Heiz- und Lüftungsgewohnheiten. Diese Aufzeichnungen sind später eine wichtige Grundlage, um zu zeigen, dass die Wohnung angemessen genutzt wurde.
Mieter sind verpflichtet, Mängel, die sich während der Mietzeit zeigen, dem Vermieter unverzüglich anzuzeigen (§ 536c BGB). Tun Sie das schriftlich, beschreiben Sie Ort, Größe und Zeitpunkt der Entdeckung und legen Sie Fotos bei. Bewahren Sie einen Nachweis über den Zugang auf.
Kleine Stellen dürfen nach Rücksprache fachgerecht entfernt werden. Größere Maßnahmen oder das Überstreichen sollten Sie dem Vermieter überlassen – nicht zuletzt, weil sonst die Ursache nicht mehr nachvollziehbar ist. Was laut UBA-Leitfaden selbst entfernt werden darf, lesen Sie im Beitrag Schimmel selbst entfernen.
Streiten Mieter und Vermieter über die Ursache, bringt ein neutrales Gutachten Klarheit. Wer was beweisen muss, erklärt der Beitrag Schimmel und Beweislast. Mehr für Mieter auf unserer Seite für Mieter.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt einen fachlichen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung.
Du hast einen Bauschaden und brauchst eine klare Einschätzung?
Wir melden uns zeitnah zurück und besprechen gemeinsam die nächsten Schritte – einfach, unkompliziert und ohne Verpflichtungen.
Nutze das Kontaktformular oder melde dich direkt telefonisch.
Wir helfen dir dabei, schnell Klarheit über die Situation zu bekommen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.


Nasse Wände, feuchte Keller oder Salzausblühungen?
Wir analysieren die Ursache präzise und unterscheiden zwischen aufsteigender Feuchte, eindringendem Wasser oder Kondensationsproblemen.

Wir bewerten Rissbilder fachgerecht und geben dir eine klare Einschätzung zur Ursache und zum Handlungsbedarf.

Radon ist ein radioaktives, unsichtbares Gas, das gesundheitsschädlich sein kann.
Wir messen die Belastung in deinem Gebäude und zeigen dir, ob Handlungsbedarf besteht.

Schimmel ist oft nur das sichtbare Symptom. Wir prüfen, woher er kommt – z. B. durch Feuchtigkeit, Wärmebrücken oder falsches Lüftungsverhalten und zeigen dir, wie du das Problem nachhaltig löst.

Abplatzungen, Korrosion oder Schäden am Beton können langfristig die Bausubstanz gefährden.
Wir analysieren den Zustand und zeigen dir geeignete Maßnahmen zur Instandsetzung.

Ein feuchter Keller schädigt die Bausubstanz und kann die Gesundheit beeinträchtigen. Wir prüfen die Ursachen von Feuchtigkeit, Schimmel oder Rissen gründlich und zeigen dir praxisnahe Lösungen auf.

Eine beschädigte Tiefgarage kann die Bausubstanz erheblich beeinträchtigen und langfristig zu Sicherheits- und Nutzungseinschränkungen führen. Wir untersuchen Ursachen wie Feuchtigkeit, Risse, Korrosion oder Betonabplatzungen sorgfältig und zeigen dir praxisnahe, nachhaltige Sanierungslösungen auf.

Ein beschädigter Balkon kann die Bausubstanz erheblich beeinträchtigen und langfristig zu Sicherheitsrisiken führen. Wir untersuchen Ursachen wie Feuchtigkeit, Risse, Korrosion oder Schäden an Abdichtung und Belag sorgfältig und zeigen dir praxisnahe, nachhaltige Sanierungslösungen auf.