Blog · ca. 4 Minuten · July 21, 2026
Weiße Ablagerungen an Kellerwänden werden oft für Schimmel gehalten. Mit ein paar einfachen Beobachtungen lassen sich Salzausblühungen und Schimmel meist unterscheiden.

Ein weißer, flauschiger oder krustiger Belag an der Wand beunruhigt fast jeden. Ist das Schimmel? Häufig nicht. An mineralischen Wänden im Keller handelt es sich oft um Salzausblühungen. Beides hat mit Feuchtigkeit zu tun, bedeutet aber etwas anderes und wird anders behandelt.
Salze wandern mit Wasser durch das Mauerwerk und bleiben dort zurück, wo das Wasser verdunstet. Die Ausblühung selbst ist kein akutes Gesundheitsrisiko, zeigt aber zuverlässig, dass Feuchte durch die Wand wandert. Auf Dauer kann der Kristallisationsdruck den Putz zerstören. Mehr im Beitrag Salzausblühungen an der Kellerwand.
Schimmel braucht dauerhaft erhöhte Feuchte an der Oberfläche, etwa durch Kondensat oder einen Wasserschaden. Er kann die Gesundheit beeinträchtigen und sollte je nach Größe fachgerecht entfernt werden. Was laut UBA-Leitfaden selbst entfernt werden darf, lesen Sie im Beitrag Schimmel selbst entfernen.
Auf feuchten, salzbelasteten Wänden kann sich zusätzlich Schimmel ansiedeln. Im Zweifel hilft eine Laboruntersuchung einer Probe. In jedem Fall gilt: Nicht nur den Belag entfernen, sondern die Feuchtequelle klären. Einen Überblick über die Ursachen gibt unsere Seite zu Feuchteschäden.
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