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Ein ungeheiztes Schlafzimmer spart Energie – und schafft laut UBA-Leitfaden gleichzeitig ideale Bedingungen für Schimmel. Worauf es beim richtigen Heizen ankommt.

Heizen und Lüften gehören laut UBA-Leitfaden untrennbar zusammen: Nur beides gemeinsam beugt Schimmelbefall wirksam vor. Wer nur lüftet, aber kalte Räume in Kauf nimmt, löst das Problem lediglich zur Hälfte.
Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kühle Luft. Durch Heizen sinkt bei gleichbleibendem Wassergehalt der Luft die relative Luftfeuchte – und gleichzeitig steigt die Oberflächentemperatur der Innenwände. Beide Effekte wirken Schimmelwachstum entgegen.
Besonders häufig betroffen sind wenig oder gar nicht beheizte Räume wie Schlafzimmer, Gästezimmer oder Abstellräume. Dabei entsteht ausgerechnet im Schlafzimmer zusätzliche Feuchtigkeit: Pro Nacht gibt jede schlafende Person laut UBA-Leitfaden etwa einen Viertelliter Wasser über Atmung und Transpiration an die Raumluft ab. Ist der Raum zusätzlich kühl, steigt die relative Luftfeuchte an den Wänden dadurch besonders stark.
Eine nächtliche Absenkung der Heizung spart Energie, sollte aber nicht zu einer zu hohen relativen Luftfeuchte an kalten Oberflächen führen. Bei bereits erhöhter Raumluftfeuchte ist von einer starken Absenkung eher abzuraten.
Heizkörper, die durch Verkleidungen, übergroße Fensterbänke oder Vorhänge verdeckt sind, geben ihre Wärme nur unzureichend an den Raum ab. Die gewünschte Raumtemperatur wird dann nicht erreicht – bei gleichzeitig höherem Energieverbrauch.
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